Diary

Leben und leben lassen

15. November 2016
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Hallo meine Lieben! Bitte entschuldigt, dass ich mich so lange nicht bei euch gemeldet habe. Ich versuche den Blog wieder häufiger mit Leben zu befüllen.

Weiter möchte ich auf meinem Blog vermehrt auch über private Themen sprechen und diskutieren. Die Gesellschaft wird immer oberflächlicher und mein Drang nach Tiefgründigkeit wird immer größer. Ich hoffe das ist in eurem Sinne. :-)

Viel zu oft nehmen wir das Wort „normal“ oder „nicht normal“ in den Mund ohne darüber intensiver nachzudenken. Was ist denn überhaupt normal und was nicht? Gibt es wirklich Dinge die normal und/oder nicht normal sind oder liegt all das stets im Auge des Betrachters?

Gerne möchte ich meine Gedanken mit euch teilen und wer weiß, vielleicht denkt der eine oder andere von euch ja ähnlich wie ich. Die Gesellschaft meint uns vorgeben zu können was normal ist und was eben nicht.

Wir tun so viel nur um der Gesellschaft einen Gefallen zu tun. Niemand tut das bewusst. Aber unterbewusst machen wir es alle irgendwie ein bisschen.

Doch wenn man einmal genauer hinhört, merkt man schnell, dass jeder von uns das Wort normal und nicht normal unterschiedlich definiert.

Das würde doch bedeuten, dass es gar kein normal und unnormal gibt. Also streiche ich dieses Wort komplett aus meinem Wortschatz und tausche es durch die Beschreibung „für mich passend“ und/oder „für mich nicht passend“. Eine meiner Meinung nach wesentlich treffendere und tolerantere Beschreibung für Gemütslagen wie diese. Was denkt ihr?

Die einen mögen blaue kurze Shorts – die anderen finden sie grässlich und ungemütlich. Und genau das ist der Punkt! Menschen fühlen, denken und riechen anders. Und das ist gut so!

lisia

Warum also in Schubladen denken. Jeder von uns sollte selbst bestimmen, was für ihn normal und eben nicht normal ist. Auf seine ganz eigene Art und Weise. Was denkt ihr darüber? Die Welt wäre doch langweilig, wenn wir alle dieselben Dinge normal und unnormal finden würden.

Leben und leben lassen.

Natürlich ist es menschlich in Schubladen zu denken und zu meinen, dass ein nicht „Otto Normal Verbraucher“ nicht normal ist. Wir sind es schließlich nicht anders gewohnt. Es wurde uns so vorgelebt. Ich eingeschlossen. Also seht das bitte nicht als Vorwurf.

Doch wenn wir einmal genauer über dieses Thema nachdenken, gibt es eben nicht den einen Otto Normal Verbraucher. Denn wer weiß vielleicht ist dein Otto Normal Verbraucher ja nicht mein Otto Normal Verbraucher. Ganz schön verwirrend, oder? Was denkt ihr darüber?

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